Initiatoren wollen Autoparkplätze streichen

Quelle: Augsburger Allgemeine, Stefan Krog, 29.1.2020

Das Bündnis für ein Bürgerbegehren stellt Eckpunkte vor. Um den Radverkehr in Augsburg deutlich voranzubringen, soll es Einschränkungen beim Autoverkehr geben.

Das Bürgerbegehren-Bündnis für eine Förderung des Radverkehrs in Augsburg hat am Mittwoch konkrete Forderungen formuliert. Die Initiatoren fordern eine Entschärfung von Unfallschwerpunkten sowie ein lückenloses Radwegenetz. „Straßen wie die Schaezlerstraße oder der Obere Graben, wo Radler immer wieder vom Gehweg auf die Straße wechseln müssen oder Radwege im Nichts enden, gibt es reichlich“, so Arne Schäffler, Vorstandsmitglied des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC). Weiterlesen in der Augsburger Allgemeine

Eine Schule feiert für den Erhalt ihrer Bäume

Quelle: Augsburger Allgemeine, 30.11.2019

Für den geplanten Holbein-Campus sollen mehrere alte Bäume gefällt werden. Mit Plakaten und einem Fest protestieren Anwohner und Schüler gegen dieses Vorhaben – und hoffen auf ein Einsehen der Politik

Von Efeu umrankt reckt der Baum seine kahlen Äste vor dem Holbeingymnasium in der Hallstraße in den Nachthimmel. „Ich überlebe euch alle“, steht auf einem Schild, das an seinem Stamm hängt. „Ich bin hier tief verwurzelt“ auf einem anderen. Und auch: „Ich war hier vor der Planung“. Gemeint ist damit vor der Planung, die aus der Hallstraße den Holbein-Campus machen soll. Weiterlesen in der Augsburger Allgemeine

Mobilitätsbeirat hat sich konstituiert

Quelle: DAZ Augsburg, 20.11.2019

Die Stadt Augsburg hat nun einen Sachverständigenbeirat, der den Stadtrat und die Verwaltung in allen Mobilitäts- und Verkehrsbelangen berät

Der Mobilitätsbeirat der Stadt Augsburg besteht aus zwölf stimmberechtigten und 16 beratenden Mitgliedern. Sie wurden bis 30. Juni 2023 durch den Stadtrat berufen. Die konstituierende Sitzung des Gremiums fand am 11. November statt. Zum Vorsitzenden wurde Martin Wohlauer vom ADFC Kreisverband Augsburg e.V. gewählt. Seine Stellvertretung übernimmt Jörg Schiffler von der Arbeitsgemeinschaft Nahverkehr Augsburg e.V. Der Mobilitätsbeirat dient als beratendes Gremium für den Stadtrat und die Stadtverwaltung. Weiterlesen in der DAZ

Weniger Autos, mehr Grün: Wird die Grottenau in Zukunft so aussehen?

Quelle: Augsburger Allgemeine, Stefan Krog, 8.11.2019

Weniger Autos, dafür eine Tram und Bäume: Die Ideen des „Forums Augsburg lebenswert“ finden Anklang bei den OB-Kandidaten – zumindest im Prinzip.

Nur noch zwei statt vier Autospuren in der Karlstraße, eine Tramlinie auf Rasengleisen, bessere Radwege und Bäume: Die Ideen des „Forums Augsburg lebenswert“ – einem Dachverband mehrerer Augsburger Verbände und Vereine – stoßen in der Politik auf Interesse. Demnächst soll es Gespräche mit den Rathausfraktionen geben. Und auch die Oberbürgermeisterkandidaten der drei großen Fraktionen zeigen sich auf Anfrage unserer Redaktion aufgeschlossen – haben wegen der Folgen für den Autoverkehr teils aber auch Bedenken. Im Zentrum geht es um die Frage, ob ein Rückbau der Schneise für weniger Autoverkehr sorgen würde oder ob es vorher weniger Autoverkehr geben muss, damit die Straße verschmälert werden kann, ohne Chaos zu verursachen. Weiterlesen in der Augsburger Allgemeine

Gemeinsamer Vorschlag für die Ost-West-Achse

Augsburg hat sich mit der Mobilitätsdrehscheibe und dem Projekt Fahrradstadt auf den Weg zu einer umweltfreundlichen Mobilität begeben, die den Klimazielen gerecht werden soll. Das Forum Augsburg lebenswert fordert diesen Weg in der nächsten Periode des Stadtrats mit mehr Konsequenz, mehr Anstrengungen und mehr Mut weiter zu gehen.

Um die Bürgerinnen und Bürger für solche Änderungen zu begeistern, die natürlich auch Kosten und Verhaltensumstellungen mit sich bringen, regen wir an, mit einem großen Projekt an zentraler Stelle zu zeigen, dass dieser Fortschritt nicht nur die vernünftigen Ziele des Umwelt- und Klimaschutzes voranbringt, sondern großartige und ungeahnte Möglichkeiten der Stadtentwicklung und des Lebens in Augsburg bietet.

3D-Voransicht unseres Vorschlages
3D-Ansicht Kreuzung Karolinenstraße/Karlstraße

Gibt es einen besseren Ort für ein solches Leuchtturmprojekt als dort, wo die auto-zentrierte Verkehrspolitik des letzten Jahrhunderts mit einer vierspurigen Autoschneise den historischen Kern Innenstadt und Domviertel durchschnitten hat, also in der Grottenau und der Karlstraße? Wo Blechlawinen viele Plätze zu Unorten machen, mitten im derzeit entstehenden Kreativviertel rund um das Staatstheater.

Die Aktiven des Forums Augsburg lebenswert haben diese Ost-West-Achse zum Hauptbahnhof und zum Jakobertor verlängert, neu gedacht und einen detaillierten und umsetzbaren Plan erstellt, wie sich hier moderne Mobilität umsetzen lässt.

Hier finden Sie die Präsentation